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10.9.09 22:48


31.1.08 23:38


Mein Bild

Heute habe ich ein Bild hergestellt. Ein wahres Meisterwerk!
Ich habe mich an die Kante des Tisches gesetzt und mir einen Rahmen auf dem dunkelgrünen Teppich gedacht. Sorgfältig und wohl überlegt, habe ich alle Gegenstände vom Tisch geräumt. Mit meiner Pfote habe ich sie runter geschoben und an eine von mir vorgesehene Stelle platziert. Das Kunstwerk bestand aus mindestens 10 Teilen. Gerade als ich mir einen Namen für mein Werk ausdenken wollte, hob sie alles auf; zerstörte mein Meisterwerk. Sie schaute mich an und sagte, dass ich wohl auch meinen Beitrag zur Unordnung abgeben würden.

Kunstbanausen!
22.1.08 22:38


Katze allein Zuhaus'

Als ich gestern aus meinem genüsslichen Mittagsschläfchen erwachte, ging ich wie immer zu meiner Nachmittäglichen Toilette. Beim raus gehen, da sah ich es: da war Futter im Napf! Das kann nur eines Bedeuten: sie kommen heute Nacht nicht nach Hause. Wie gebannt saß ich vor meinem Napf und mir wurde klar, dass dies mein Abendessen sein sollte. Und das um diese Uhrzeit! Ich ging aus der Küche und nahm mir vor, es für heute Abend aufzuheben. …..Nein….das kann ich nicht. Also wieder zurück und sich erstmal richtig satt fressen.

Ich bekomme mein Abendessen immer um die gleiche Uhrzeit. Als ich dann am Abend vor meinem leeren Napf saß, bereute ich ein wenig, vor vielen Stunden schon alles verputzt zu haben. Der Blick nach oben in mein Futterregal, war mehr als schmerzhaft. Ich dachte darüber nach, den Futtersack nach unten zu ziehen und meinen Kopf in den Berg zu versinken. Ich würde mich darin wälzen und meinen ganzen Körper damit einreiben.
Ich habe es aber doch gelassen.

Am nächsten Morgen hörte ich sie das Treppenhaus nach oben kommen. Mein Programm hatte ich geübt und ich war gut vorbereitet. Mit einem Lauten „Ihr Schweine!“, begrüßte ich sie direkt an der Wohnungstür, welches sie als liebevolles „Hallo“ empfanden. Ich rannte in die Küche und wälzte mich verhungert auf dem Boden. Den Bauch…zog ich ein. Auch das noch: jetzt hebt er mich hoch und ist der Meinung, ich würde nun ganz bestimmt ein paar Zärtlichkeiten gebrauchen können. Sie grabscht ebenso nach mir und wuselt mir mit ihren Händen um den Kopf herum. Etwas später bekam ich dann aber mein Verdientes Fresschen.

Wir Katzen finden es nicht schlimm, wenn man uns mal eine Nacht alleine lässt. Ganz im Gegenteil! Diese wunderbare Stille ist sehr Erholsam. Die Heizung und ich, wir wachsen in solchen Momenten noch enger zusammen.
27.12.07 12:03


Urgeräusche unterm Weihnachtsbaum

Auch ich, eine Katze von Welt - jedoch ohne religiösen Glauben, merke, dass Weihnachten ist. Nicht umsonst hüpfen meine Mitbewohner fröhlich durch die Wohnung und pfeifen „Jingle Bells“. Außerdem, bekam ich gestern ein vorzügliches Abendmahl. Wildragout in feiner Pilzsauce. Sehr delikat – das muss ich zugeben. Und über den Tag verteilt, Milch und Leckerchen in mehreren Abständen. Entweder es ist etwas faul oder es ist Weihnachten.

Heute Morgen ist dann etwas Komisches geschehen. Als ich im Bett über sie lief, um das Recht meines Frühstückes einzufordern, klebten sie bereits aneinander. Gefolgt von Urgeräuschen, Wälzen, Pochen, Schnaufen und dann…Stille. Ich habe mir das ganze genau angesehen.
Ich weiß nicht genau, was es war. Aber ich weiß, dass es mich um mein Futter gebracht hat. Die einzige Wiedergutmachung die ich dabei entdecken konnte, war, dass ich heute wieder ein Schälchen mit Fleisch bekam.

Da haben sie aber noch mal Glück gehabt!
25.12.07 14:33


Der Traum

Meine beiden Dosenöffner haben mir anscheinend Recht gegeben. Sie schlafen nun neuerdings mit geschlossenem Fenster. Das finde ich toll. Nun schleiche ich des Nachts auch gerne wieder zu ihnen und halte meinen Schönheitsschlaf. Vor wenigen Tagen hatte ich einen Traum. Sicher, ich habe ein Kurzzeitgedächtnis und daher sollte ich das eigentlich gar nicht mehr wissen. Doch meine Mitbewohner sprechen mehrmals darüber. Somit bleibt mir nicht sonderlich viel übrig, als es in meinem Gewissen zu verankern.

Nun ja, jedenfalls handelte der Traum von etwas wunderschönem. Ja, es war das Schlaraffenland für Katzen. Eine wunderschöne Wiese mit frischem Gras und zwischendrin ein Gänseblümchen, welches natürlich aus einer Gans bestand. Ein Fluss aus Milch, Wolken aus Käse und überall flogen gebratene Hühnchen im Speckmantel herum. Meine Natur hat mir vorgegeben, zu „Schnattern“ – so nennen es die Menschen. Ich klacke mit den Zähnen und ahme Genickbisse nach. Und da passierte es! Ein riesiges Plüschiges Ding flog vorbei. Er trug einen Umhang und auf ihm stand: T-E-D-D-Y. Meiner Meinung nach hätte – Fetti – viel besser gepasst. Ich brauchte nicht lange und schnell stand fest, dass es ein Bekannter war. Ein Kater mit dem ich nur Briefkontakt pflege. Aus seinen eher kurzen und trägen Briefen, weiß ich, dass Teddy der gefräßigste Kater aller Zeiten ist. Wenn er Futtern will – kriegt er es auch.
Sicherlich würden jetzt einige sagen, dass da ein wenig Neid aus mir spricht. Ich bin da allerdings ganz anderer Meinung. Ich möchte auch gar nicht weiter auf dieses Thema eingehen. Jedenfalls flog Teddy die Superhummel unter den Käsewolken entlang und schnappte sich das dickste der Hähnchen. Mit einem Kräftigen Fauchen sprang ich ihm hinterher und dann kam das Licht. Richtig, ich sah das Licht. Nachdem ich die Augen leicht zugekniffen hatte und etwas blinzelte, schaute ich in die Augen meiner Dosenöffner. Beide glotzen mich an als hätte ich ihnen nun das Brathähnchen weggenommen.

Er: „ Sie hat nur geträumt…“

Ich fühlte mich schwer beobachtet und ging vom Bett aus dem Schlafzimmer heraus. In der Küche angekommen merkte ich, dass ich Geräusche wie Schnattern und Fauchen wohl wirklich von mir gegeben haben musste. Das ganze ließ mich allerdings vermuten, dass es vielleicht doch kein Traum war. Wenig später legte ich mich wieder schlafen. Na gut, ja, ich habe einen Blick aus dem Fenster geworfen….keine Käsewolken.
20.12.07 23:26


Fußakrobatik und geheime Türen

Ich habe es tatsächlich getan. Ich habe die letzte Nacht nicht bei ihr im Bett, sondern im Wohnzimmer an der Heizung verbracht. Dort haben sie mir eine Decke hingelegt. Das finde ich gut – wobei sie wirklich froh sein sollten, dass ich sie nicht dafür bestrafe, dass sie mir meine Sitzsäcke weggenommen haben. Das spart Platz und bringt Raum für andere Möbel. Zumindest sind sie davon fest überzeugt. Mich fragt da ja niemand!
Jedenfalls, werde ich ihnen natürlich nicht sagen, dass ich die Nacht nur deswegen an der Heizung verbracht habe, weil es mir im Schlafzimmer viel zu kalt ist. Ich würde ja auch gerne viel öfter auf seiner Seite schlafen. Da gibt es nur ein kleines Problem. Während sie ruhig schläft und mir genügend Freiräume lässt um meinen wohligen Körper auszubreiten, ist er im Schlafe ein purer Egoist. Liege ich an seinen Füssen, so fängt er nach spätestens einer halben Stunde mit seltsamen Angewohnheiten an. Damit meine ich seine ausführliche Fußakrobatik. Nicht nur, dass er dann gerne mit seinen Beinen gegen meinen Kopf schlägt – Nein! Er wickelt mich durchaus auch komplett in die Decke ein. Ich mag Rouladen wirklich, aber nicht auf diese Art und Weise.
Somit habe ich heute Nacht also zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Mir war schön warm und sie haben heute Morgen eine herzzerreißende Szene hingelegt. Sie verschwand kurz hinter der „geheimen Tür“ und nahm mich dann mit ins Bett und kraulte mich eine Weile. Er tat eine Stunde später das gleiche. Ich gebe es ja zu: die Nacht war einsam und somit habe ich das Spiel mitgespielt und mich ein wenig verwöhnen lassen.
Achja, wer sich jetzt fragt, was das mit dieser geheimen Tür auf sich hat: ich habe es selbst noch nicht so wirklich herausgefunden. Sie nennen es „Badezimmer“ und sie verschwinden mehrmals täglich darin. Manchmal kommen sie heraus und nichts ist passiert. Ich habe aber auch schon erlebt, dass sie ohne, wie sie es nennen, Kleidung hinter der Tür hervor treten. Mehrmals habe ich versucht, ein Blick zu erhaschen. Einmal war ich sogar richtig drin. Doch bevor meine Augen sich an die Dunkelheit gewöhnen konnten, riefen (meiner Ansicht nach) um die zehn Menschen meinen Namen. Und da ich noch weiter das Privileg des täglichen Futters genießen möchte, unterdrücke selbst ich meine Neugierde und verschwinde ins Schlafzimmer unter das Bett. Das ist im Übrigen auch mein Lieblingsort wenn es um den Staubsauger geht.
17.12.07 13:34


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