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Der Traum

Meine beiden Dosenöffner haben mir anscheinend Recht gegeben. Sie schlafen nun neuerdings mit geschlossenem Fenster. Das finde ich toll. Nun schleiche ich des Nachts auch gerne wieder zu ihnen und halte meinen Schönheitsschlaf. Vor wenigen Tagen hatte ich einen Traum. Sicher, ich habe ein Kurzzeitgedächtnis und daher sollte ich das eigentlich gar nicht mehr wissen. Doch meine Mitbewohner sprechen mehrmals darüber. Somit bleibt mir nicht sonderlich viel übrig, als es in meinem Gewissen zu verankern.

Nun ja, jedenfalls handelte der Traum von etwas wunderschönem. Ja, es war das Schlaraffenland für Katzen. Eine wunderschöne Wiese mit frischem Gras und zwischendrin ein Gänseblümchen, welches natürlich aus einer Gans bestand. Ein Fluss aus Milch, Wolken aus Käse und überall flogen gebratene Hühnchen im Speckmantel herum. Meine Natur hat mir vorgegeben, zu „Schnattern“ – so nennen es die Menschen. Ich klacke mit den Zähnen und ahme Genickbisse nach. Und da passierte es! Ein riesiges Plüschiges Ding flog vorbei. Er trug einen Umhang und auf ihm stand: T-E-D-D-Y. Meiner Meinung nach hätte – Fetti – viel besser gepasst. Ich brauchte nicht lange und schnell stand fest, dass es ein Bekannter war. Ein Kater mit dem ich nur Briefkontakt pflege. Aus seinen eher kurzen und trägen Briefen, weiß ich, dass Teddy der gefräßigste Kater aller Zeiten ist. Wenn er Futtern will – kriegt er es auch.
Sicherlich würden jetzt einige sagen, dass da ein wenig Neid aus mir spricht. Ich bin da allerdings ganz anderer Meinung. Ich möchte auch gar nicht weiter auf dieses Thema eingehen. Jedenfalls flog Teddy die Superhummel unter den Käsewolken entlang und schnappte sich das dickste der Hähnchen. Mit einem Kräftigen Fauchen sprang ich ihm hinterher und dann kam das Licht. Richtig, ich sah das Licht. Nachdem ich die Augen leicht zugekniffen hatte und etwas blinzelte, schaute ich in die Augen meiner Dosenöffner. Beide glotzen mich an als hätte ich ihnen nun das Brathähnchen weggenommen.

Er: „ Sie hat nur geträumt…“

Ich fühlte mich schwer beobachtet und ging vom Bett aus dem Schlafzimmer heraus. In der Küche angekommen merkte ich, dass ich Geräusche wie Schnattern und Fauchen wohl wirklich von mir gegeben haben musste. Das ganze ließ mich allerdings vermuten, dass es vielleicht doch kein Traum war. Wenig später legte ich mich wieder schlafen. Na gut, ja, ich habe einen Blick aus dem Fenster geworfen….keine Käsewolken.
20.12.07 23:26
 


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